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8 Last-Minute-Lerntipps: Wie du dein Abi auch ohne viel Aufwand packst

Das A und O beim Lernen für die Abiturklausuren? Frag deine Eltern, Lehrer, Nachbarn, Tanten zweiten Grades, oder wen auch immer, und du wirst höchstwahrscheinlich überall die gleiche Antwort hören: Früh anfangen natürlich! Doch seien wir mal ehrlich, ein früher Lernstart ist meistens bloß einer von vielen Neujahrsvorsätzen, die nach drei Wochen bereits wieder vergessen sind. Alltag, Schule und Freizeitstress kommen dazwischen, und schon rasen die Abschlussprüfungen mit Vollgas auf dich zu.

Klar, das Abi ist eine große Sache. Zwei Tage vorher erst anzufangen funktioniert ganz sicher nicht. Allerdings gibt es einige Strategien, mit denen man in dieser Zeit einen kühlen Kopf bewahren kann, anstatt in Panik unterzugehen. Diese 8 Lerntipps helfen dir dabei, deine Zeit wertvoll zu nutzen und dich zeiteffizient auf deine Prüfungen vorzubereiten. So packst du das Abi garantiert auch ohne viel Aufwand!

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1. Prioritäten setzen

Die Menge an zu erlernenden Fächern und Informationen beim Abi ist erheblich größer als bei einer normalen Klassenarbeit. In dieser Situation bringt es gar nichts, unsortiert durch das Material zu blättern und überall bloß die Oberfläche anzukratzen. 

Die Lösung: Mut zur Lücke. Deine Aufgabe ist es, herauszufinden, welche Sachen auf jeden Fall klausurrelevant sind, und welche vielleicht bloß Zusatzinformationen darstellen. Beim Lernen beginnst du dann mit den wichtigsten Themen, und kannst dich mit Details befassen, falls anschließend noch Zeit übrig sein sollte.  Eine hilfreiche Strategie, um die wichtigsten Infos aus Themen zu filtern ist die folgende: Versuche, ein ganzes Thema auf eine DIN A 4-Seite zusammenzufassen. Bestimmt ist das erst einmal sehr schwierig, doch am Ende wirst du dich freuen, genau zu wissen, wo die Schwerpunkte der Materie liegen.

2. Überblick verschaffen

Informationen festigen sich sehr viel einfacher, wenn man weiß, wofür sie gut sind. Stumpfes auswendig lernen ist das Gegenteil davon. Hier wird versucht, Fakten ohne wirklichen Kontext in den Kopf zu quetschen. Das Ergebnis: Lose, unzusammenhängende Datenfetzen, mit denen dein Gehirn nichts wirklich anzufangen weiß. 

Stattdessen sollte dein erster Schritt für jedes Thema sein, herauszufinden, was die Kernaussage des Inhalts ist, wo es sich einordnen lässt und was der Autor dir letztendlich vermitteln will. Am besten schreibst du eine solche Zusammenfassung direkt auf die erste Seite deines Lernzettels. Dadurch kann dein Gehirn sehr viel schneller etwas mit all den Zahlen, Daten und Fakten anfangen, sie werden schneller abgespeichert und du ersparst dir unnötige Lernzeit.

3. Zuhören

Hast du Vokabellisten, Jahreszahlen oder Merkmale verschiedener Epochen, die bis zur Prüfung noch sitzen müssen? Sprich sie dir einfach mit der Sprachmemo-Funktion auf dein Smartphone, sodass du dir den Lernstoff beispielsweise beim Joggen oder im Bus auf dem  Weg zur Schule anhören kannst. Das erfordert kein aktives Mitschreiben oder am-Schreibtisch-sitzen. Stattdessen kannst du ganz nebenbei die Informationen aufnehmen, und sparst dir so Zeit. Außerdem ist es förderlich, so viele deiner Sinne wie möglich mit in den Lernprozess einzubeziehen: Zusätzlich zum Lesen, Schreiben und Sprechen kannst du so auch deine auditive Wahrnehmung nutzen. 

4. Kleben, kleben, kleben

Lernzeit sparst du dir vor allem, wenn du es schaffst, Lernvorgänge in deinen Alltag zu integrieren. Das geht ganz einfach: mit Post-its! Schreib alle Themen, die nochmal wiederholt werden müssen, auf die kleinen Klebezettel und verteile sie überall im Haus. Ganz nebenbei – beim Zähneputzen, Brot schmieren, Haare föhnen – wiederholst du somit alle nötigen Punkte. Deine Eltern werden sich über das Zettelchaos zunächst vielleicht nicht so freuen, aber letztendlich sind sie bestimmt stolz auf deinen Einsatz.

5. Ausgleich finden

Niemand kann 24 Stunden am Stück lernen, das ist klar. Also versuche, dir pro Tag Meilensteine festzulegen, die du erreichen kannst. Dann gerätst du nicht in Zeitdruck und kannst realistisch managen, was noch zu tun ist. In den restlichen Stunden einen Ausgleich zum Lernen zu finden, ist ungemein wichtig: Sport, besonders Ausdauersport, hilft bei der Verarbeitung von Informationen und hilft dir, einen klaren Kopf wieder herzustellen. Endorphine werden freigesetzt und du verschaffst dir neue Kraft und Motivation. Dadurch hast du auch nicht mehr das Gefühl, der ganze Tag gehe fürs Lernen drauf. Ausgeglichen und entspannt kannst du sowieso viel effektiver den Stoff abarbeiten. 

6. Generalprobe

Selbst wenn die Inhalte sitzen können die ungewohnten Umstände einer Abiturklausur so manchen Schüler aus der Fassung bringen. Grade wenn du dich nicht allzu lange auf die Prüfung vorbereitet hast, kann sich da schon mal Panik einschleichen. Deshalb ist es äußert nützlich, sich mit der Prüfsituation vertraut zu machen, und sein Wissen ggfs. sogar vorher in einer Simulation zu testen. Stoff zu verstehen ist eine Sache, die gelernten Infos angemessen auszudrücken jedoch eine ganz andere. Und keine Sorge, diese Test-Übung ist keine Zeitverschwendung – durch das erneute Schreiben und Aussprechen des Materials festigst du dein Wissen schließlich weiter.

Für schriftliche Klausuren kannst du beispielsweise ausprobieren, ein zentrales Thema ohne Blick auf deinen Lernzettel schriftlich zu erläutern. Wenn eine mündliche Prüfung ansteht, kannst du durch ein Gespräch mit deinen Eltern herausfinden, wo es thematisch noch hapert und ob du deine Gedanken bereits überzeugend und selbstbewusst artikulieren kannst. Zusätzlich kannst du auch die Prüfsituation selbst simulieren: Schließe alle möglichen Ablenkungen weg, stell dir mit einer Stoppuhr die Dauer der Klausur ein und probe deine Fähigkeiten, unter Zeitdruck zu arbeiten. All diese kleinen Tests können dabei helfen, Prüfungsangst zu minimieren und dir ein gutes Bauchgefühl zu verschaffen.

7. Keine Panik

Am Abend vor der Prüfung herrscht Lernverbot: Hier solltest du höchstens noch einmal deine Lernzettel durchblättern, neues Wissen sollte nun aber nicht mehr angeeignet werden. Neue Informationen werden dich so kurz vor Showtime nur verunsichern und dir das Gefühl geben als hättest du noch nicht genug getan. Packe die Sachen, die du nicht mehr geschafft hast, also am besten einfach in eine Ecke, in der sie dich nicht in Panik versetzen können. Lass dich abends ruhig von deiner Familie oder einem Freund/einer Freundin ablenken – Das wichtige Wissen ist sowieso schon längst in deinem Kopf verankert. Zu guter Letzt kannst du deine Tasche für den Prüfungstag packen und schon mal deine Klamotten rauslegen, damit der nächste Morgen ganz entspannt wird. Und dann: Ab ins Bett. Dein Körper kann den Schlaf gut gebrauchen.

8. Cool bleiben

Nervosität kann sich so kurz vor den Abiturprüfungen schon mal einstellen. Davon darfst du dich aber nicht zu sehr einnehmen lassen. Sollte sich zwischendurch doch mal etwas Angst anbahnen, nimm zunächst einen ganz tiefen Atemzug. Schließe kurz die Augen, beruhige dich, und führe dir vor Augen, wie viel du schon jetzt geschafft hast. Entspannungstechniken wie PMR können zusätzlich dabei helfen, an Power-Lerntagen die Ruhe zu bewahren. 

Wir sind uns jedenfalls sicher, dass du dein Abitur packst, und drücken dir beim Pauken natürlich weiterhin fest die Daumen!

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