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Fußballer, die studieren…?

Studierende Fußballer, gibt es sowas? Klar, und zwar eine ganze Menge! Zwar hält sich das Vorurteil des Profikickers, der seinen Kopf ausschließlich zum Abwehren von Bällen benutzt hartnäckig, in der Realität denken aber relativ viele Profis über ihr Leben nach der Sportkarriere nach und ebnen sich mit einem Studium den Weg zu einem zweiten Standbein. Wer es immer noch nicht glauben kann oder wer einfach mal erfahren möchte, womit sich die Starkicker neben dem Fußball so beschäftigen, dem stellen wir hier einige Beispiele von studierenden Fußballern vor.

Tobias Rau – Der Pädagoge

Der 35-Jährige hat seine Karriere als Profi-Fußballer an den Nagel gehängt und sich seiner neuen Tätigkeit als Lehrer verschrieben. Seit letztem Jahr absolviert der Masterstudent nun sein Referendariat und unterrichtet Schüler in Biologie und Sport. Zwar hat er seiner Liebe zum Fußball nicht ganz den Rücken gekehrt – er steht noch immer für den TV Neuenkirchen als Abwehrspieler auf dem Platz – allerdings war ihm sein neues Leben als Lehramtsstudent doch so wichtig, dass er auf die ganz große Kickerkarriere verzichtet hat. Immerhin hat der gebürtige Braunschweiger schon für Bayern München oder den VFL Wolfsburg in der 1. Liga gespielt.

Christoph Daum – Experte in Theorie und Praxis

Der aus Zwickau stammende Mittelfeldspieler hat sich vor Allem als Amateur-Fußballer beim 1. FC Köln einen Namen gemacht. Noch berühmter wurde er allerdings durch seine spätere vielfältige Tätigkeit als Trainer verschiedener Vereine. Seit 2016 als Trainer der rumänischen Nationalmannschaft engagiert, hat er schon diverse Karrierestopps bei Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart oder dem türkischen Erstligisten Bursaspor gemacht. Möglich wurde dieser Erfolg nicht zuletzt auch durch sein Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Dass er das Wissen seiner Abschlussarbeit über psychologische Maßnahmen im Fußballtrainerjob auch praktisch umsetzen kann, hat er mehr als einmal unter Beweis gestellt.

Saskia Bartusiak – Ehrgeizig und zielorientiert

Ebenfalls studierte Sportwissenschaftlerin ist die Fußball-Weltmeisterin Saskia Bartusiak. Gespielt hat sie für den FV 09 Eschersheim, den FSV Frankfurt und den 1. FFC Frankfurt, ihren Karrierehöhepunkt erreichte sie während ihrer Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft und gewann nahezu alle Titel auf nationaler und internationaler Ebene, von der eine Fußballerin träumen kann. Parallel zu ihrer Sportkarriere hat die 34-Jährige 2011 ihr Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt abgeschlossen.

Johan de Kock – Kickender Bauunternehmer

Seine Fußballkarriere hat der 1964 geborene Johan de Kock bereits beendet. Zuletzt spielte er für den FC Schalke 04 in der Abwehr, aber auch schon bei seinen vorherigen Vereinen wie dem FC Groningen oder Roda Kerkrade kickte sich der Niederländer in die Herzen der Fans. Dass seine Qualitäten aber keinesfalls nur auf dem Spielfeld liegen, beweist de Kocks florierende Karriere als studierter Straßen- und Wasserbauingenieur mit zwei eigens gegründeten Bauunternehmen.

Nicht nur Fußballer drücken die Hochschulbank!

Studieren neben dem Leistungssport ist nicht nur ein Fußballer-Phänomen. Viele Spitzensportler pauken neben Training, Turnieren und Wettkämpfen für einen Hochschulabschluss – etwa der Kunstturner Fabian Hambüchen. 2016 konnte der 29-Jährige die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit nach Hause nehmen, davor durfte er sich 2007 bereits Weltmeister nennen und kann diverse weitere Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene verbuchen. Seit 2012 studiert er neben seinem Training den Studiengang „Sport und Leistung“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln und ist damit nur eines von vielen Beispielen für studierende Erfolgssportler.

Stipendien fördern studierende Spitzensportler

Studieren und Sport machen – und zwar beides mit Erfolg – bedeutet natürlich eine Doppelbelastung. Um engagierte Menschen, die beim Sport und im Studium Spitzenleistungen erbringen, zu unterstützen, vergibt die Stiftung Deutsche Sporthilfe Stipendien, etwa in Form monatlicher Zahlungen oder Prämien für besondere Erfolge. In jedem Jahr wird zudem in einer offenen Abstimmung der Sport-Stipendiat des Jahres gekürt; die fünf Athleten, für die noch bis zum 20. August abgestimmt werden kann, stellen sich auf www.sportstipendiat.de vor.

Wie du siehst, schließen sich Spitzensport und Studium keinesfalls aus. Wenn auch du ein Faible für Sport hast und dein Hobby zum Beruf machen möchtest, findest du den richtigen Studiengang in unserer Datenbank.

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