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Freiwilligendienst im Ausland: Arbeit an sozialen oder ökologischen Projekten

Freiwilligendienst im Ausland

Auch im Ausland kannst du dich freiwillig engagieren und ehrenamtlich helfen. Als Freiwilligendienstleistender im Ausland arbeitest du an bestehenden Projekten aus dem ökologischen, sozialen oder kulturellen Bereich mit. Bei solchen Projekten handelt es sich zum Beispiel um die Mitarbeit an Umweltprojekten, Englischunterricht in Schulen oder die Arbeit in Kinder- oder Pflegeheimen. Freiwilligendienste im Ausland werden über sogenannte Entsendeorganisationen angeboten, die Ihren Sitz in Deutschland haben. Um dich richtig auf deinen Auslandsaufenthalt vorzubereiten, werden bieten diese Entsendungsorganisationen vorab verpflichtende Bildungsveranstaltungen an. Zudem gibt es eine Nachbereitung deines Aufenthaltes, wenn du wieder in Deutschland angekommen bist. Diese Organisationen unterstützen dich auch bei, wenn es um Fragen Unterkunft und Versicherung geht. In deiner Zeit als Freiwilliger im Ausland kannst du deine Sprachkenntnisse der Landessprache schnell verbessern. In manchen Fällen ist ein Sprachkurs sogar Bestandteil des Programms.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Es gibt einige Voraussetzungen für den Freiwilligendienst im Ausland, die es zu beachten gilt. Für die meisten Länder gilt, dass man 18 Jahre alt sein muss, um dort den Freiwilligendienst zu absolvieren zu dürfen. In einigen wenigen Ländern kann man dies bereits im Alter von 17 Jahren. Für bestimmte Projekte (zum Beispiel im medizinischen Bereich) können bestimmte Vorkenntnisse gefordert werden. Gute Englischkenntnisse oder Kenntnisse der Sprache des Einsatzlandes werden von manchen Entsendeorganisationen gefordert und eine offene und soziale Einstellung hilft bei der Eingewöhnung vor Ort. Freiwilligendienste werden in vielen verschiedenen Ländern von einer Reihe von Entsendeorganisationen oder Trägern angeboten, unter anderem Träger, wie:

  • Weltwärts
  • Kulturweit
  • Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD)
  • Caritas

Kommen Kosten beim Freiwilligendienst im Ausland auf mich zu?

In den meisten Fällen ist der Freiwilligendienst im Ausland mit Kosten verbunden. Ob und welche Kosten der Freiwillige selbst übernehmen muss, ist abhängig vom Träger, der den Freiwilligendienst anbietet. Einige Träger übernehmen zum Beispiel deine Kosten für die Unterkunft und die Verpflegung. Andere Träger geben dir ein Taschengeld, womit du dir Unterkunft und Verpflegung selbst finanzieren kannst. Informiere dich also gut bei dem Träger deines Freiwilligendienstes, welche Kosten du selber übernehmen musst. Unter anderem können Kosten für folgende Aspekte des Freiwilligendienstes auf dich zukommen: Unterkunft, Verpflegung, Kosten für die Anreise, Versicherung und Taschengeld.

Was muss ich beachten?

Beim Freiwilligendienst im Ausland sollte man sich frühzeitig bewerben, da es viele Bewerber gibt und die Freiwilligendienststellen schnell vergeben werden. Über Themen, wie Impfungen und Visum für dein Reiseziel, solltest du dich auch vorab informieren.

Weitere Informationen zum Freiwilligendienst im Ausland findest du unter Freiwilligenarbeit.de. Das Fachportal stellt vielfältige Möglichkeiten und Wege vor, sich sozial im Ausland als Volontär zu engagieren, und präsentiert über 300 Projekte im Bereich Wildlife & Tierschutz, Education & Teaching, Infrastruktur & Tourismus sowie Healthcare.



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