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Ingenieurwesen

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

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Kurzprofil

Das Studium der Materialwissenschaften ist vielfältig und abwechslungsreich. Man beschäftigt sich mit den Strukturen und den Eigenschaften von Materialien und Werkstoffen wie z.B. Metalle, Polymere, Keramiken und Glas oder Biomaterialien.
Für ein Studium der Materialwissenschaften sind Kenntnisse aus der Mathematik, Physik und Chemie, aber auch aus der Elektrotechnik oder Informatik von großem Vorteil. Repetitorien 2 Wochen vor Beginn des Studiums in helfen jedoch vergessenes Wissen in Mathematik wieder zu aktivieren.


Das Besondere am Studium der Materialwissenschaften ist die Kombination aus ingenieurwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Themen.

 

Inhalte

Der Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MWT) ist wie kaum ein anderes Fachstudium geprägt von einer breiten und vielfältigen Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Arbeitsweisen. Daher wird im Bachelorstudium das erforderliche Wissen in den naturwissenschaftlichen Fächern Mathematik, Physik und Chemie zusammen mit einer breit angelegten Einführung in das Gebiet der Materialien gelehrt. Hinzu kommen ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Technische Mechanik, Konstruktionslehre und Informatik. Dabei gliedert sich das Bachelorstudium MWT in eine Grundlagen- und Orientierungsphase von zwei Semestern sowie eine Bachelorphase von vier Semestern.

 

Im Bachelorstudium wird besonders auf eine breite materialwissenschaftliche und zugleich berufsqualifizierende Ausbildung Wert gelegt. Im Rahmen des Studiums werden dabei alle Werkstoffgruppen (metallische Werkstoffe, nichtmetallisch-anorganische Werkstoffe, Polymerwerkstoffe, Naturstoffe, Verbundwerkstoffe) und wichtige technologische Herstellungs- und Fertigungsverfahren ausführlich behandelt.


Grundlagen- und Orientierungphase = Grundlagen + Überblick
Ein wichtiger Meilenstein in diesem Abschnitt ist die sogenannte Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP). Sie beinhaltet vier Prüfungen, die nach dem zweiten Semester abzulegen sind, und besteht aus den Studienmodulen Mathematik (1+2), Werkstoffe: Herstellung und Struktur, Organische Werkstoffe und Mechanische Eigenschaften und Verarbeitung.


Bachelorphase = Breite gewinnen + Anwendungen lernen
Nach dem Abschluss der Grundlagen- und Orientierungsphase nehmen die werkstoffwissenschaftlichen Fachvorlesungen einen umfassenden Anteil in der Bachelorphase ein. Daneben wird aber auch Wert auf wichtige allgemeine Fertigkeiten gelegt, wie Präsentationstechniken, Teamworkkompetenz, englische Sprachkompetenz, etc. Zudem sollen im Rahmen eines Industriepraktikums im Umfang von drei Monaten erste Erfahrungen im betrieblichen Umfeld gemacht werden. Das Bachelorstudium schließt im 6. Semester mit der Anfertigung einer Bachelorarbeit ab.

 

Fakten zum Studiengang

Trägerschaft

staatlich

Hochschulart

Universität

Studienort

Erlangen

Unterrichtssprache

Deutsch | Englisch

Fachrichtung

Ingenieurwesen

Abschluss

Bachelor of Science

Semesterbeitrag

42 EUR

Studienform

Vollzeit
6 Semester Studienzeit
Kosten EU: keine Studiengebühren
Kosten Nicht-EU: keine Angabe

Karriere

Materialwissenschaftler sind in den Entwicklungsabteilungen, der Produktion, dem technischen Vertrieb und auch im Management vieler Industrieunternehmen gefragte Mitarbeiter. Der Tätigkeitsbereich eines Masterabsolventen im Studiengang Materialwissenschaften und Werkstofftechnik beinhaltet dabei das Arbeiten im Labor, übers das Qualitätsmangement bis hin zur technischen Anwenderberatung.


Mit dem Abschluss als promovierter Wissenschaftler stehen den Absolventen Arbeitsplätze in den Forschungsabteilungen von Großunternehmen wie auch staatlichen Forschungseinrichtungen zur Verfügung.

 

Zulassung

keine Zulassungsbeschränkung im Bachelorstudiengang

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Tätigkeitsfelder

Da Werkstoffe zur Fertigung von Gegenständen mit unterschiedlichsten Eigenschaften und Anforderungsprofilen verwendet werden, reicht die Produktpalette vom Mikrochip, Handys über Snowboards, Skier und Skateborads bis hin zu Fahrzeugen aller Arten sowie Raumstationen oder Satelliten. Besonders wichtige Tätigkeitsbereiche sind:

 

  • Sportgerätehersteller (vom Golfschläger bis zum Snowboard)
  • Sportbekleidung (vom Fußballschuh bis zur Goretex-Jacke)
  • Automobil- und Luftfahrtindustrie (alles was fährt oder fliegt)
  • Elektroindustrie und Mikroelektronik
  • Medizintechnik (von der Spritze bis zum Hüftgelenk)
  • Umwelttechnologie (vom Windrad bis zum Elektroauto)
  • Hausgerätehersteller (von der Kaffeemaschine bis zur Waschmaschine)

Aber auch die staatlichen Einrichtungen, Forschungsinstitute, Groß-forschungseinrichtungen (wie z.B. das Max-Planck-Institut, die Frauenhofer Institute oder Helmholtz Institut) und Hochschulinstitute bieten eine Vielzahl von Betätigungsfeldern für Materialwissenschaftler.

 

Werkstoff

Je nach Einsatzbereich und Anwendung müssen die Eigenschaften der Materialien angepasst werden.

 

Die wichtigsten Werkstoffeigenschaften sind:

 

  • eine hohe mechanische Festigkeit und Zähigkeit
  • sehr gute chemische Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit sowie aggressiven Medien aller Art (Korrosion)
  • optische, elektrische
  • dielektrische
  • magnetische Eigenschaften
  • Leichtbauweise
  • Bioabbaubare Materialien

Welcher Werkstoff für eine bestimmte Aufgabe zur Anwendung kommt, hängt zusätzlich vom Fertigungsprozesses und auch von wirtschaftlichen Gesichtspunkten ab. Aufbauend auf dem Grundlagenwissen der Chemie, Physik und Mathematik befasst sich der Materialwissenschaftler mit den Zusammenhängen zwischen Herstellung, Struktur und Eigenschaften der Materialien. Er betrachtet dabei den gesamten Werkstoff, angefangen bei dessen atomaren Aufbau bis hin zum makroskopischen Bauteil.

 

Kontakt

Hochschule
Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg - FAU

Studienort
Erlangen
Schlossplatz 4
91054 Erlangen
Deutschland
Bayern

T +49 913185 0
E poststelle@fau.de
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