Studium in Schweden

Allgemeines zum Studium in Schweden

Ein Studium in Schweden wird unter deutschen Studenten immer beliebter. Derzeit liegt Schweden auf Platz 7 der beliebtesten Studienländer für deutsche Studierende. Das mag am modernen Hochschulsystem liegen oder auch an den technisch super ausgestatteten Hochschulen. An 50 Hochschulen und Universitäten im ganzen Land bietet sich eine breite Auswahl an Studienrichtungen. An Universitäten können die Studierenden sich zwischen fest vorgegebenen Studienprogrammen und der freien Wahl aus einzelnen Kursen entscheiden. Die Fachhochschulen in Schweden sind nicht wirklich mit den deutschen zu vergleichen, da diese sich hier auf einen Fachbereich spezialisieren und das Promotionsrecht besitzen. So gibt es zum Beispiel Hochschulen, die nur technische oder medizinische Studiengänge anbieten.

Das Studienjahr in Schweden gliedert sich in zwei Semester, das Herbst- und das Frühlingssemester. Anders als in Deutschland werden in Schweden über das Semester hinweg Prüfungen geschrieben, anstatt die Prüfungen am Ende des Semesters zu bündeln. Hierbei wird meist mit einer dreistufigen Bewertungsskala benotet, die zwischen gut bestanden, bestanden und nicht bestanden unterscheidet.

Zulassung zum Studium in Schweden

Mit dem deutschen Abitur bist du in der Regel für ein Bachelor-Studium in Schweden qualifiziert. Für einige Studiengänge kann verlangt werden, dass du ein bestimmtes Fach bis zum Abitur belegt hast. Je nachdem, in welcher Sprache du studieren möchtest, kann es auch sein, dass du Sprachtests ablegen musst, um zugelassen zu werden. Die genauen Einzelheiten kannst du auf der jeweiligen Website der Hochschule nachlesen. Studiengänge, bei denen es mehr Bewerber als Plätze gibt, werden, wie in Deutschland, durch einen NC begrenzt.

Wie finanziere ich ein Studium in Schweden?

Wie auch in anderen skandinavischen Ländern ist das Studium in Schweden für EU-Bürger kostenlos. Lediglich eine Mitgliedschaft in einer Studentenvereinigung ist für dich verpflichtend. Die Gebühren hierfür liegen zwischen 5,40 und 38 Euro. Die Mitgliedschaft bringt einige Vorteile mit sich: Diese Studentenvereinigung bietet Studierenden zahlreiche Vergünstigungen und Versicherungsschutz. Da die Lebenshaltungskosten vergleichsweise hoch sind, solltest du dir Gedanken über die Studienfinanzierung machen. Das vom Einkommen der Eltern abhängige Auslands-BAföG und Stipendien sind die günstigsten Möglichkeiten für deutsche Studierende, ein Auslandsstudium zu finanzieren. Dazu gibt es auch die Möglichkeit, Bildungskredite oder -fonds in Anspruch zu nehmen. Über das sogenannte Schwedische Institut bietet Schweden noch weitere Hilfen für ausländische Studenten an. Während des Studiums können ausländische Studenten, ohne extra eine Genehmigung zu beantragen, in Schweden arbeiten. Mit einem Nebenjob könntest du dir also etwas dazuverdienen. Wenn du günstig wohnen möchtest, solltest du dich um ein Zimmer im Studentenwohnheim bewerben, denn dort kostet die Miete lediglich 400€. Außerdem hast du so die Chance, schnell in Kontakt mit schwedischen oder internationalen Studenten zu kommen.

Studentenleben in Schweden

Das Studentenleben in Schweden ist geprägt von den Studentenvereinigungen, den sogenannten Nationen. Diese bieten verschiedene Freizeitaktivitäten an, organisieren Partys und können auch bei der Wohnungssuche behilflich sein.

In Schweden ist es selbstverständlich, dass man sich auf Englisch verständigen kann, deshalb ist das Land auch so beliebt unter den internationalen Studenten. Internationalität und die intensive Betreuung an den Hochschulen schaffen eine besondere Lernumgebung. Du solltest allerdings beachten, dass auch in Schweden auf Pünktlichkeit Wert gelegt wird. Ansonsten ist das Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten meist locker.

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