Qualifikation durch Eigeninitiative

Warum freiwillige Bildungsangebote in Studium und Ausbildung zu nutzen sind

Der Lebenslauf wird immer wichtiger. Schließlich ist er nicht nur für den beruflichen Einstieg, sondern auch für die gesamte Karrierelaufbahn relevant. Aus diesem Grund sind vor allem viele junge Menschen darum bemüht, ihn so gut wie möglich aufzuwerten.

Sie tun dies, indem sie beispielsweise Auslandsaufenthalte in Form von Auslandssemestern oder Praktika während ihres Studiums planen. Darüber hinaus engagieren sich nicht wenige ehrenamtlich in gemeinnützigen Organisationen oder aber sind (partei-)politisch aktiv; nicht selten in eigens hierfür angelegen Hochschulgruppen. Sind interessante Hobbies vorhanden, die weitere Kompetenzen versprechen, wie zum Beispiel Jugend-gruppenleiter bei der Feuerwehr oder aber beim Technischen Hilfswerk, so können diese ebenfalls aufgeführt werden. Tatsächlich ist es hierzulande üblich, im Zweifelsfall eher einen zu umfangreichen Lebenslauf einzureichen als einen, der nur über wenige potenziell nützliche Qualifikationen aufweist.

Diese Masse an Möglichkeiten jedoch macht spezielle Weiterbildungsmaßnahmen, die nicht jeder vorweisen kann, interessanter als Erfahrungen, die sowieso jeder Hochschulabsolvent aufgrund von Pflichtpraktika et cetera gemacht hat. Neues Engagement und spezialisierte Qualifikationen werden benötigt.

Aus der grauen Masse hervorstechen

Das blinde Ansammeln von Qualifikationen ist nicht hilfreich, denn schließlich setzen sich die wenigsten Personalchefs und Vorgesetzten gerne mit einem riesigen Ordner an Zeugnissen, Bestätigungen und Nachweisen auseinander. Deshalb ist es wichtig, Dinge erlebt und gelernt zu haben, die potenzielle Konkurrenten in ihrem Lebenslauf nicht festhalten können. Es gilt, persönliche Kompetenzen nicht nur gesondert hervorzuheben, sondern sie auch über die restlichen Bewerber zu stellen. Damit wird mehr als nur ein guter Eindruck erweckt; es wird Interesse bekundet und darüber hinaus gezeigt, um was für eine beeindruckende Persönlichkeit es sich bei dem Bewerber handelt. Bereits der letztgenannte Umstand kann, sofern er eintritt, für die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch beziehungsweise zur Zusage für ein gewünschtes Masterstudium oder Ähnlichem führen. Der Faktor Persönlichkeit innerhalb eines Lebenslaufs darf nicht unterschätzt werden.

Stärken ausbauen durch Weiterbildung

Persönlichkeit beinhaltet auch eigene Stärken und Schwächen. Beides kann genutzt werden, um dem Lebenslauf, aber auch dem persönlichen Horizont wertvolle Ergänzungen zuzuspielen. Ideal hierfür eignen sich Weiterbildungsmaßnahmen wie Kurse oder Seminare. Diese sind sehr fachbezogen und erlauben zum Beispiel das Erlernen einer neuen Fremdsprache, den richtige Umgang im Businessbereich oder erlauben einen Einblick in die Unternehmensbuchhaltung. Dadurch, dass sie in der Regel keine Verbindung zu Hochschulen oder aber auch zu Ausbildungsbetrieben und anderen Lehrinstitutionen haben, fordern sie Eigeninitiative und Selbstorganisation. Beides sollte der oder die Lernende mitbringen, da sich auf diese Weise wertvolle Erfahrungen machen lassen.

Ein Besuch der örtlichen Volkshochschule ist eine Option, die viele hierfür nutzen. Der Vorteil hierbei ist der, dass die Angebote für alle Personen, unabhängig von Alter und beruflichen Status, offenstehen. Das bedeutet, dass sie nicht nur einem eingeschränkten Kreis zur Verfügung stehen, sondern nach außen hin geöffnet sind. Einen Überblick über angebotene Kurse sowie Adressen lassen sich auf www.vhs.de finden. 

Wenn es allerdings etwas spezieller werden soll, dann bieten allgemein gehaltene Angebote oftmals nicht die nötige Fachkenntnis. Hier schaffen ausgewählte Unternehmen Abhilfe; sie offerieren nicht nur denjenigen, die sich noch innerhalb eines (Aus-)bildungsprozesses befinden, die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen in ihrer gegenwärtigen Situation auszutauschen, sondern gehen noch einen Schritt weiter: Hilfestellung bei der Berufsorientierung, Vorbereitung für Fachprüfungen und die Bereitstellung von Lehrmaterialien stehen bei ihnen in hoher Priorität. Die Angebote eignen sich sowohl für Auszubildende und Ausbilder als auch für andere Interessierte. Ihre Nutzung bietet sich dann an, wenn die thematischen Schwerpunkte der Branche komplex gehalten sind; also primär im mathematisch-technischen Bereich, aber auch in der Datenverarbeitung, der Buchhaltung und anderen sehr speziell gehaltenen Themenkomplexen. Leider bieten nicht viele Unternehmen Derartiges an; umso nutzbarer ist es deshalb, wenn entsprechende Betriebe solche Weiterbildungsmaßnahmen und Lernhilfen auf ihrer Website präsentieren wie es zum Beispiel die Hager Vertriebsgesellschaft macht. Auf diese Weise fällt es Interessierten leichter, Angebote aufzufinden und zu nutzen.

Eine lohnenswerte Maßnahme

Wer freiwillig und parallel zu seinem Studium oder zu seiner Berufsausbildung Weiterbildungsangebote und Hilfen in Anspruch nimmt, verbessert seine eigenen Leistungen und nimmt wertvolle Qualifikationen mit. Allerdings ist es hierfür wichtig, selbst aktiv zu werden. Zum einen müssen geeignete Angebote aufgetan und zum anderen muss fleißig mitgearbeitet beziehungsweise mitgelernt werden. Wird innerhalb von Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen lediglich die Zeit abgesessen, dann handelt es sich hierbei um eine Vergeudung von Ressourcen. Hingegen profitiert bei viel Engagement des Lernenden nicht nur er selber, sondern auch der Betrieb, in dem er künftig einmal arbeiten wird, davon. Doch auch derjenige, der das Bildungsangebot anbietet, kann, sofern es sich um ein Unternehmen handelt, Vorteile aus dem Lehr- und Lernverhältnis ziehen: Potenzielle spezialisierte Arbeits- und Führungskräfte für die Zukunft. Etwas falsch gemacht werden kann hierbei nicht; vermehrte und eigeninitiativ erworbene Qualifikationen sind viel wert.

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