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Ingenieurwesen | MINT | Medizin und Gesundheit

Biotechnische Verfahren

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Biotechnische Verfahren

Eine der ältesten biotechnologischen Anwendungen ist die Verwendung von Hefe beim Bierbrauen. Auch für die Herstellung von Joghurt und Käse sind verschiedene Bakterien und Pilze verantwortlich. Biotechnische Verfahren sind im Spiel, wenn Antibiotika hergestellt werden, Trinkwasser aufgereinigt oder umweltfreundliche Energie gewonnen wird.

Das Fachhochschul-Studium Biotechnische Verfahren ermöglicht Ihnen, an der Schnittstelle von Hightech und Natur zu lernen, zu forschen und zu arbeiten. Sie erleben hautnah und praxisorientiert, wie vielfältig Biotechnologie ist bzw. in welchen Bereichen des Alltags sie uns begegnet.

Das Fachwissen unserer Studierenden ist sowohl bei Unternehmen am Campus Tulln als auch bei internationalen Firmen und Organisationen gefragt. Durch die enge Vernetzung von Lehre, Forschung und Wirtschaft bieten Ihnen die Praktika  schon während des Studiums die Möglichkeit, die Basis für Ihr zukünftiges Berufsleben zu legen.

Biotechnische Verfahren: Inhalte

  • Laborübungen in Kleingruppen ab dem 1. Semester, neben Vorlesungen, Workshops und Exkursionen
  • Im 3. Semester ist ein Auslandssemester an einer Partnerhochschule möglich
  • Im 5. Semester bieten Wahlfächer die Möglichkeit, einen Einblick in ausgewählte Teilbereiche der Biotechnologie zu bekommen, zum Beispiel in:
    • Biokunststoffe:
      Diese können aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und sind biologisch abbaubar. Wegen der wachsenden Belastung durch (Mikro-)Plastik in der Umwelt gewinnen sie immer mehr an Bedeutung.
    • Naturkosmetik:
      Sie stellt eine attraktive Alternative zur konventionellen Herstellung aus fossilen Rohstoffen dar. Die Gewinnung und Verarbeitung von rein pflanzlichen Wirk- und Inhaltsstoffen stehen hier im Vordergrund.
    • Lebensmitteluntersuchung:
      Die Sicherstellung der Lebensmittelqualität ist in der heutigen Zeit ein immer wichtigeres Thema. Neben der praktischen chemischen Analytik werden auch sensorische und lebensmittelrechtliche Aspekte behandelt.
  • Berufspraktikum im 6. Semester

Fakten zum Studiengang

Trägerschaft

staatlich

Hochschulart

Fachhochschule

Studienort

Tulln

Fachrichtung

Ingenieurwesen | MINT | Medizin und Gesundheit

Unterrichtssprache

Deutsch

Abschluss

Bachelor of Science in Natural Sciences

Studienform

Vollzeit
6 Semester Studienzeit
Kosten EU: 364 EUR/Semester
Kosten Nicht-EU: 364 EUR/Semester

Biotechnische Verfahren: Berufsfelder

Berufsfelder:

  • Pharmazeutische Industrie und Medizin
  • Life Sciences
  • Nahrungs- und Futtermittelbranche, Kosmetische Industrie
  • Umwelt und Entsorgungstechnik

Die zahlreichen Institutionen am Biotech Campus Tulln bieten den Studierenden die Chance auf attraktive Praktika, Forschungsarbeiten und Karrieremöglichkeiten. Das IFA-Tulln betreibt beispielsweise interdisziplinäre Forschung im Bereich der Agrarbiotechnologie. Schwerpunkte bilden die Entwicklung neuer Verfahren für die Produktion und Verwertung nachwachsender Rohstoffe, die Umwelttechnik und -analytik sowie neue molekularbiologische und biotechnologische Verfahren in der Pflanzen- und Tierzucht. Das BIOMIN Research Center ist die Wirkungsstätte von Experten auf den Gebieten Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Analytik, Fermentierung, Formulierung bioaktiver Inhaltsstoffe und Qualitätsmanagement.

Biotechnische Verfahren: Zulassung

  • Allgemeine Universitätsreife (Berufs-/Reifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung für Ingenieurwissenschaftliche, Naturwissenschaftliche oder Medizinische und Veterinärmedizinische Studien) oder
  • einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen in Englisch (B2), Mathematik 2, Chemie 2 und Physik 1

Weitere Studiengänge der Hochschule

Biotechnische Verfahren: Besonderheiten

Das Studium Biotechnische Verfahren findet aus gutem Grund in Tulln statt. Hier sind zahlreiche Forschungsgruppen, beispielsweise Institute der Universität für Bodenkultur (BOKU) sowie des Austrian Institute of Technology (AIT), sowie Firmen aus dem Biotech-Bereich in mittlerweile drei Technologiezentren angesiedelt.

Derzeit arbeiten über 900 Menschen am Campus Tulln und zeigen, wie erfolgreiche Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschung zur beidseitigen Bereicherung funktionieren. Zahlreiche Entwicklungen bzw. Patente sind das Resultat dieser idealen Symbiose.

Die Fachhochschule selbst hat hohe Kompetenz in den Forschungsbereichen Massenspektrometrie, Infrarotspektroskopie, Bio-Chiptechnologie und Expressionssysteme aufgebaut, welche über Vorlesungen und Übungen direkt in die Lehre einfließt.

Biotechnische Verfahren: Ansprechpartner

Mag. Lydia Zeitlinger
0043 2272/82224 105
zeitlinger@tulln.fhwn.ac.at

Kontakt

Hochschule
Fachhochschule Wiener Neustadt

Studienorte
Tulln