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IT

Umweltinformatik

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Kurzprofil

In der Umwelt sammeln Menschen regelmäßig geografische Informationen – sogenannte Rohdaten: wie weit ist etwas zum Beispiel entfernt, wie hoch, wie häufig kommt es vor, wie schwer ist etwas? Um diese Rohdaten geht es im Bachelorstudiengang Umweltinformatik. Die hier ausgebildeten Informatiker konzentrieren sich darauf, erd- und umweltrelevante Daten (Geoinformatik) für technische Anwendungen zu erheben, zu strukturieren, zu analysieren und zu verarbeiten.

Auf dieser Grundlage gestalten oder realisieren sie multimediale Umweltinformationssysteme oder passen sie mit aktuellen Daten immer wieder an. Mathematische Grundkenntnisse sind für den Studiengang Umweltinformatik eine wichtige Voraussetzung. Mithilfe von Tutorien können sie im Studium aufgefrischt werden. Das Studium vermittelt aber neben Informatik auch spezielle naturwissenschaftliche Kenntnisse mit Blick auf den Umweltbereich. Das macht an der HTW den Unterschied.

Unsere Umweltinformatik bildet innovative Brückenbauer aus, die vielseitig und gemeinschaftlich arbeiten. Sie lernen praxisnah, Modelle und  Simulationen zu erstellen und werden schon im Studium an wissenschaftlichen Projekten beteiligt. Mit einem Studium der Umweltinformatik sind Absolvent_innen vielseitig einsetzbar. Sie können Forschung und Wissenschaft informationstechnisch unterstützen oder auch bei der politischen Planung und Entscheidung helfen, wenn es um ökologische Problemstellungen geht – zum Beispiel um Fragen der Nachhaltigkeit oder um die Auswertung des Umweltzustandes.

Was macht man in der Umweltinformatik?

Das Kerngeschäft von Umweltinformatiker_innen klingt komplex: analytisches Denken und strukturiertes Programmieren. Das bedeutet im Kern: Sie können Probleme aus der Informationstechnologie (IT-Aufgaben) nicht nur gut darstellen, sondern auch Lösungen erkennen und umsetzen. Dafür haben sie im Studium den passenden Programmierstil erlernt.

Für wen passt Umweltinformatik?

Wer sich für Mathematik und Angewandte Informatik, für Natur- und Geowissenschaften interessiert und sich mit informationstechnischen Lösungen zugleich für die nachhaltige Nutzung und Gestaltung unseres Lebensraumes einsetzen möchte, ist hier richtig. Die Freude an Strategiespielen, an Daten und deren Sammlung und Strukturierung, Ideenreichtum, sowie eine Neugier auf alles, was in der Praxis hinter digitaler Technik steckt, kommen dem Studium der Umweltinformatik gut entgegen.

Studieninhalte

Die Komplexität der grundlegenden Aufgabe – den Umweltschutz mithilfe moderner IT-Technologien voranzubringen – kann nur ein umfassender und integrierter Ansatz erfüllen. Die Anforderungen an die Studierenden im Bachelor-Studiengang Umweltinformatik sind hoch; die Vielseitigkeit aber bietet nicht nur den besten Schutz vor Langeweile, sondern auch die Garantie für einen Abschluss, der wirklich auf die Jobwelt vorbereitet. Dazu sind Kenntnisse aus den folgenden Schwerpunkten notwendig, die in Übungen und Fachpraktikum zur interdisziplinären Problemlösung verbunden werden:

Der Schwerpunkt Informatik beschäftigt sich mit Gebieten der Angewandten und der Praktischen Informatik: dem Handwerkszeug der Umweltinformatiker. Hier werden grundlegende Kenntnisse über Umwelt- und Geoinformationssysteme, Datenbanken, Software Engineering, Webtechnologien und Programmierung vermittelt.
Der Schwerpunkt Umweltwissenschaften führt in die Belange der Umwelt und die Basis der aktuellen Umweltsituation ein. Zu den Fächern gehören Umweltchemie, Ökologie und Umweltbiologie, Umweltphysik und Umweltanalytik.

Der dritte "Schwerpunkt" ist die konsequente Praxisorientierung des Studiengangs. Im 3. Semester des Vollzeitstudiums wird ein Projekt aus dem Themenfeld Umwelt — Informatik — Gesellschaft umgesetzt. Im 5. Semester widmen sich die Studenten einem Softwareprojekt, bei dem sie auch wichtige Erfahrungen im Projektmanagement sammeln. Das 6. Semester dient dem Praktikum.

Fakten zum Studiengang

Trägerschaft

staatlich

Hochschulart

Fachhochschule

Studienort

Berlin

Unterrichtssprache

Deutsch

Fachrichtung

IT

Abschluss

Bachelor of Science

Semesterbeitrag

307 EUR

Studienform

Vollzeit
6 Semester Studienzeit
Kosten EU: keine Angabe
Kosten Nicht-EU: keine Angabe

Impressionen

Karriere und Zukunft

Überall willkommen
„Schon im Studium kam ich mit vielen Unternehmen in Kontakt, um möglichst viele unterschiedliche Arbeitgeber im Vorfeld kennenzulernen“, erzählt Sarah Bartusch, die an der HTW Umweltinformatik studierte und anschließend als Entwicklerin zur Deutschen Bahn AG ging. „Der Studiengang vermittelt ein breites Wissen zu diversen Themen und bereitet Studierende darauf vor, mit unterschiedlichen Schnittstellen im Job-Alltag in Verbindung zu treten, Anforderungen entgegenzunehmen und diese zu verstehen.“

Die interdisziplinäre Ausbildung in angewandter Informatik, die praxisnah geschulten Programmierfertigkeiten sowie die speziellen naturwissenschaftlichen Kenntnisse sind überall willkommen. Umweltinformatik ist eine Ausbildung, die überall passt – zugeschnitten und flexibel zugleich. Der Bedarf ist groß, sagt die ausgebildete Umweltinformatikerin. „Da der IT-Markt momentan stark auf der Suche nach solchen Fachkräften ist, besteht nach dem Studium auch neben den spezifisch ausgeschriebenen Umweltinformatik-Jobs eine sehr gute Chance auf dem Arbeitsmarkt.“ Weltweit agierende Unternehmen brauchen heute jede Menge kluge Köpfe, die für mehr Nachhaltigkeit Umwelt- und Geo-Daten verarbeiten und kreativ damit umgehen können. Viele Absolventinnen und Absolventen finden Jobs bei Großunternehmen, zum Beispiel Autoherstellern, oder sie gründen Start-Ups, arbeiten bei der Stadtverwaltung, Forstämtern oder Bundesämtern wie zum Beispiel Umweltbundesamt oder Bundesamt für Materialprüfung. „In meinem Job bin ich heute genauso vielfältig aufgestellt wie schon im Studium“, erzählt Sarah Bartusch. Sie programmiert nicht nur Softwareanwendungen, sie berechnet auch mal Businesspläne, entwickelt Architekturen für diverse Projekte oder baut kreative Teams auf, die sich dann selbst organisieren. „Das Studium der Umweltinformatik hat mich auch gelehrt, über den Tellerrand hinauszublicken, Selbstverantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen.“

Zulassung

  • Fachhochschulreife oder
  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
  • Fachgebundene Studienberechtigung gemäß § 11 Absatz 2 BerlHG - Studieren ohne (Fach)Abitur:
    • §   11   Absatz   2   des   Berliner   Hochschulgesetzes   (BerlHG):  „Wer  erstens  in  einem  zum  angestrebten  Studiengang  fachlich  ähnlichen  Beruf  eine  durch  Bundes-   oder   Landesrecht   geregelte   mindestens   zweijährige   Berufsausbildung   abgeschlossen   hat   und  zweitens  im  erlernten  Beruf  mindestens  drei  Jahre tätig war,  ist berechtigt, ein seiner bisherigen Ausbildung entsprechendes grundständiges Studium an  einer  Hochschule  aufzunehmen  (fachgebundene  Hochschulzugangsberechtigung)..."

Ist Umweltinformatik das Richtige?

Sie möchten wissen, ob Umweltinformatik der richtige Studiengang für Sie ist? Absolvieren Sie das Self Assessment: https://osa.htw-berlin.de/osa.php?id=24

Nehmen Sie sich etwa 90 Minuten Zeit und bearbeiten Sie folgende Tests und Aufgaben. Sie lernen dabei typische Studieninhalte kennen und können Ihre Erwartungen mit der Realität des Studiums abgleichen.

Ein Zeitlimit bei der Bearbeitung gibt es nicht. Wir empfehlen Ihnen aber, das Self-Assessment ohne längere Unterbrechung konzentriert bis zum Ende zu bearbeiten. Zum Schluss erhalten Sie ein individuelles Ergebnis.

Die Durchführung ist kostenlos und unverbindlich. Die Ergebnisse dienen nur zu Ihrer eigenen Information. Das Self Assessment ist kein Eignungstest! Fehlende Kenntnisse, z.B. in Informatik können Sie vor und während des Studiums in speziellen Brückenkursen erlernen.

Kontakt

Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)

Studienort
Berlin
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