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Filmtipps für Studierende

Vorschläge für den perfekten Filmabend

Tolle Filme, die alle etwas mit dem Studentenleben zu tun haben, zumindest wenn man danach sucht. Wir haben eine Liste aus echten Klassikern, aber auch tollen aktuellen Filmen zusammengesetzt und uns ein paar Gedanken gemacht, inwiefern deren Inhalte sich im Studentenalltag wiederfinden. Ist euer Programm für das Campus-Kino noch ausbaufähig, oder seid ihr einfach nur auf der Suche nach guter Unterhaltung? Wir hätten da ein paar spannende Tipps auf Lager. Viel Spaß!

Einer flog über das Kuckucksnest

Produktionsjahr: 1975

Regisseur: Miloš Forman

Inhalt: Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, täuscht der wegen Gewalt- und Sexualvergehen angeklagte Randle McMurphy (Jack Nicholson) eine psychische Erkrankung vor und landet prompt in der Psychiatrie. Schnell muss er feststellen, dass es unter der Fuchtel der Oberschwester schlimmer als in jedem Knast zugeht. Gemeinsam mit den anderen Insassen (u.a. Danny DeVito) revoltiert er gegen das unmenschliche System.

"Ihr seid nicht mehr oder weniger verrückt, als jedes Durchschnittsarschloch draußen auf der Straße. Nicht zu fassen, ich kanns einfach nicht glauben." - McMurphy 

Studentenfaktor: Wer schonmal in einer WG gewohnt hat, der kennt sicher das Gefühl, im Kuckucksnest zu leben. Während des Studiums trifft man ohnehin die schrägsten Vögel an. Außerdem gehört One Flew Over the Cuckoo’s Nest zu den rebellischen Filmen der Sechziger- und Siebzigerjahre und kann auch als Ode an die Freiheit des Geistes herhalten.

Das Fenster zum Hof

Produktionsjahr: 1954

Regisseur: Alfred Hitchcock

Inhalt: Der Klatschpresse-Fotograf L. B. Jeffries (James Stewart) ist nach einem Unfall mit Beinbruch an den Rollstuhl gebunden und langweilt sich in seiner Wohnung durch die heißen Sommertage. Um sich die Zeit zu vertreiben beobachtet er Tag um Tag die Nachbarn im gegenüberliegenden Wohnblock. Bald verdächtigt er einen der Bewohner, seine Frau ermordet zu haben. Mit Hilfe seiner anfänglich zweifelnden Verlobten Lisa (Grace Kelly), geht er der Sache nach.

"Why would a man leave his apartment three times on a rainy night with a suitcase and come back three times?" - Jeff 
"He likes the way his wife welcomes him home." - Lisa

Studentenfaktor: Was Studentenwohnheime angeht, haben wahrscheinlich viele von euch ein „Fenster zum Hof“ und sind manchmal neugierig, was die Nachbarn so im Verborgenen treiben. Genau diesen Reiz erforscht Hitchcock in einem seiner größten Klassiker.

Pulp Fiction

Produktionsjahr: 1994

Regisseur: Quentin Tarantino

Inhalt: Was haben der Boxer Butch (Bruce Willis), die ständig philosophierenden Killer Jules und Vincent (John Travolta, Samuel L. Jackson), eine Gangsterbraut (Uma Thurman), deren Mann sowie die Kleinkriminellen Pumpkin und Honey Bunny gemeinsam? Wie sich herausstellt, so einiges. Kult-Regisseur Quentin Tarantino begleitet das unwahrscheinliche Geschehen über den Zeitraum von einem Tag und lässt die Handlungsstränge dabei munter übereinanderschlagen.

pulp/ 'pǝlp /  n. 1. A soft, moist, shapeless mass of matter.
2. A magazine or book containing lurid subject matter and being characteristcally printed on rough, unfinished paper."
- American Heritage Dictionary, New College Edition

Studentenfaktor: Pulp Fiction gehört zum jungen, wilden Kino der Neunziger und ist mit seiner kruden Situationskomik, den exzentrischen Figuren und deren coolen Sprüchen nicht nur sehr zitierwürdig, sondern auch das perfekte Gesprächsthema für die Studentenparty.

Für den Kurzeindruck gibt's hier hier einen Trailer zum Film (Quelle: YouTube | Moviedinho):

The Big Lebowski

Produktionsjahr: 1998

Regisseur: Ethan & Joel Coen

Inhalt: Das aufregendste Ereignis im Leben des Tunichtguts und Alt-Hippies Jeffrey Lebowski (der sich selbst nur als „der Dude“ bezeichnet) ist der Bowlingabend mit seinen Freunden Walter (John Goodman) und Donny (Steve Buscemi). Das ändert sich eines Tages schlagartig, als zwei Schläger in sein Haus eindringen und er durch eine Verwechslung irgendwie in Verbindung mit einer verschwundenen Millionärsgattin, Nihilisten und einem Koffer voller Lösegeld gerät.

"Ich hab selbst mal damit geliebäugelt, Pazifist zu werden. Natürlich nicht, als ich in Vietnam war." - Walter

Studentenfaktor: Die Hauptfigur „Der Dude“ lebt einen Lebensstil, der ungefähr dem Klischee des Studenten entspricht. Er schiebt eine ruhige Kugel, nicht nur mit Joints und Walgesängen in der Badewanne, sondern auch mit seinen Freunden Walter und Donny auf der Bowlingbahn. Arbeit ist für ihn ein Fremdwort. In Jogginghose gerät er unfreiwillig in ein Krimi-Komplott, doch solange sein Vorrat an White Russian nicht ausgeht, lässt er sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers

Produktionsjahr: 1986

Regisseur: Rob Reiner

Inhalt: Der junge Gordie (Will Wheaton), seine aus schlechten Verhältnissen stammenden Freunde Chris (River Phoenix) und Teddy (Corey Feldman) sowie der tollpatschige Vern (Jerry O’Connell) machen sich im Sommer 1959 auf dem Weg um die Leiche eines Jungen in ihrem Alter zu finden, der eines Tages beim Beeren-pflücken von einem Zug erfasst, aber nie gefunden wurde. Mit etwas Taschengeld, ihren Schlafsäcken unter dem Arm und der Pistole von Chris‘ Vater im Gepäck, folgen sie den Schienen und erleben dabei ein prägendes Abenteuer.

"Okay, Micky ist eine Maus, Donald eine Ente, Pluto ein Hund... was ist dann Goofy?" - Vern

Studentenfaktor: Hier müssen wir etwas mogeln, denn Stand by me greift eher die Zeit des Heranwachsens auf, die jedoch jeder Student durchlebt hat und deswegen sicher nachempfinden kann. Die auf einem Stephen King Roman basierende Geschichte erinnert angenehm an eine Zeit vor Social Media und Videospielen.

Brügge sehen… und sterben?

Produktionsjahr: 2008

Regisseur: Martin McDonagh

Inhalt: Die unscheinbaren irischen Killer Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) verschlägt es nach einem verunglückten Auftrag nach Belgien, genau genommen ins verschlafene Brügge. Ken ist begeistert von den altertümlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt – wäre da nicht sein ständig jammernder Partner, der sich aus Langweile immer wieder in neue Schwierigkeiten bringt. Die Lage spitzt sich zu, als sich ihr cholerischer Vorgesetzter Harry (Ralph Fiennes) aus London meldet.

"Na, das ist ja vielleicht ein Traumtag...ich bin suizidgefährdet, mein Kumpel versucht, mich umzubringen, meine Knarre wird geklaut und wir sind immer noch im beschissenen Brügge!" 

Studentenfaktor: Jeglicher Bezug zu Studenten wäre in diesem Fall ziemlich aus der Luft gegriffen. Allerdings regt der Film einen Ausflug ins belgische Brügge an, dessen gotische Schönheit hier gleichermaßen gewürdigt, wie auch durch den Kakao gezogen wird. Außerdem schmeckt das Bier dort sehr gut!

The Big Short

Produktionsjahr: 2015

Regisseur: Adam McKay

Inhalt: Lange vor der Finanzkrise erkennt der Hedgefond-Manager Michael Burry (Christian Bale) den bevorstehenden Kollaps, wird von den Banken jedoch nicht ernstgenommen. Basierend auf seiner Voraussage setzen er und einige gewiefte Börsenspekulanten (Ryan Gosling u.a.) auf den baldigen Zusammenbruch des Marktes und legen damit das völlig kaputte Finanzsystem offen.   

“Truth is like poetry. And most people fucking hate poetry.”

Studentenfaktor: Die Hintergründe der Finanzkriese verstehen zu lernen ist nicht einfach, aber besonders für Studenten wichtig. Immerhin sollen sie es einmal besser machen. The Big Short versteht, wie schwierig das Thema zu vermitteln ist, erklärt es aber smart und mit Starpower. Eine sehr lustige Szene mit Margot Robbie greift das übrigens direkt auf.

Klingt interessant? Hier landet ihr direkt beim Trailer (Quelle: YouTube | Moviepilot Trailer):

Into the Wild

Produktionsjahr: 2005

Regisseur: Sean Penn

Inhalt: Basierend auf dem wahren Fall von Chris "Supertramp“ McCandless erzählt Into the Wild von einem jungen Mann (Emile Hirsch), der sein eigentlich verheißungsvolles Leben hinter sich lässt und fortan durch die USA trampt. Er ist auf der Suche nach einem Leben fernab der modernen Gesellschaft, auf der Suche nach der menschlichen Nähe, die ihn sein Elternhaus von allen Dingen nie geben konnte.

"Ich bin nicht notleidend. Ich hab mir dieses Leben ausgesucht." "Hier im Dreck?" "Hier im Dreck." - Chris 

Studentenfaktor: Was würde es manchmal Besseres geben, als einfach mit dem Van durchzubrennen und als Einsiedler zu leben? Der Gedanke auszusteigen ist bestimmt so einigen schonmal während der Klausurphase durch den Kopf geschwirrt. Into the Wild wagt den Blick über den Tellerrand der Gesellschaft. Auch wenn man nicht allen Ansichten des Protagonisten unreflektiert zustimmen sollte, bieten manche von ihnen doch eine andere Perspektive auf das Leben. 

Get Out

Produktionsjahr: 2017

Regisseur: Jordan Peele

Inhalt: Der afroamerikanische Chris ist zu Besuch bei den Eltern seiner weißen Freundin, die in einem stattlichen Haus auf dem Land leben. Allen Befürchtungen zum Trotz, wird er freundlich von der Familie empfangen, die sich als liberale Obama-Wähler geben. Im Laufe des Wochenendes bricht die harmonisch wirkende Oberfläche des Familienlebens jedoch zunehmenden auf und offenbart ein bizarres Innenleben.

“All I know is sometimes, if there's too many white folks, I get nervous, you know.” - Chris

Studentenfaktor: Die Verwandschaft der Freundin oder des Freundes kennenzulernen kann unangenehm sein, besonders wenn man grade noch irgendwo im Studium feststeckt. Get Out zeigt jedoch, dass es schlimmeres gibt, als peinliche Gespräche bei Café und Kuchen.

Thank You for Smoking

Produktionsjahr: 2006

Regisseur: Jason Reitmann

Inhalt: Nick Naylor (Aaron Eckhart) ist ein gewiefter Pressevertreter für die amerikanische Tabaklobby und versucht nach Anweisungen seines Bosses „BR“ alles, um Zigaretten wieder populär zu machen. Erster Halt Hollywood, wo er einige Produzenten überreden soll, Stars in Filmen wieder rauchen zu lassen. Eine Affäre mit der jungen Journalistin Heather (Katie Holmes) und das Gewissen gegenüber seinem Sohn bringen den gnadenlosen PR-Profi dabei jedoch mächtig ins Wanken.  

"Einmal in der Woche treffen wir uns im "Bird's". Wir, das sind die Chefpressesprecher der Tabak-, Alkohol- und Schusswaffenindustrie. Wir nennen uns das TAG-Team. T.A.G. steht für "Tödlich aber gut" - Nick Naylor

Studentenfaktor: Besonders interessant für Studenten von „Irgendwas mit Medien“. Thank You for Smoking entlarvt die Mechanismen des Medienapparats mit bissigem Humor und ist dabei gnadenlos unterhaltsam. Zigarette gefällig?

Wenn das für dich interessant klingt, haben wir hier den Trailer (Quelle: YouTube | Moviedinho):

Das war's...

...das war unsere Liste willkürlich zusammengewürfelter Filme mit einem ebenso willkürlich zugedichteten Studentenfaktor. Falls ihr etwas Spannendes gefunden habt hoffen wir, ihr hattet Spaß damit oder werdet in Zukunft Spaß damit haben.

“You probably never gave it a thought, but all great films, without exception, contain an important element of no reason. And you know why? Because life itself is filled with no reason.”

- Zitat aus "Rubber", dem besten und einzigen Film über einen Killerreifen.

Noch nicht genug zum Thema Filme für Studenten? Dann wirf doch einen Blick in unseren Ratgeber zum Campuskino.

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