Bachelor Heilpädagogik

Was ist Heilpädagogik?

Die Heilpädagogik zählt als Teilbereich der Pädagogik zu den Erziehungswissenschaften. Oftmals wird dieser Begriff gleichbedeutend mit Sonderpädagogik verwendet. Es geht hierbei um die Erziehung und Bildung von Menschen, die körperlich und/oder geistig eingeschränkt sind. Wichtige Aspekte der Heilpädagogik sind die Gleichstellung von benachteiligten und behinderten Menschen und deren Inklusion und Integration.

Studiengänge für Heilpädagogik

Studienaufbau und -inhalte

Zu Beginn deines Studiums beschäftigst du dich mit den Grundlagen der Pädagogik für behinderte Menschen. Zusätzlich belegst du Module der Psychologie, Soziologie und verschiedene andere Erziehungstheorien. Neben den Pflichtveranstaltungen hast du an vielen Hochschulen die Möglichkeit, eigene Spezialisierungen wie beispielsweise die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Kunsttherapie oder Gesundheitsförderung zu wählen.

Im Rahmen des Bachelors Heilpädagogik sind Praktika häufig ein verpflichtender Teil des Studiums. Die enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis während der Studienzeit zeigt sich auch in der Tatsache, dass du als Student je nach Angebot der Hochschule manchmal die Gelegenheit bekommst, an Forschungsprojekten teilzunehmen. Auch ein duales Studium der Heilpädagogik ist möglich.

Perspektiven nach dem Bachelor Heilpädagogik

Heilpädagogik gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. Deine Berufschancen sind daher vielfältig. Am häufigsten sind Heilpädagogen in integrativen und heilpädagogischen Einrichtungen wie Kindergärten, Kindertagesstätten, Heimen und Sonderschulen zu finden, wo sie Behinderte betreuen und unterrichten. Andere Tätigkeitsfelder sind Freizeit- oder Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser, Beratungsstellen oder eigene Praxen.

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