Bachelor Wirtschaftsmathematik

Wirtschaftsmathematik: Was du dir darunter vorstellen kannst

Wirtschaftsmathematik setzt sich aus zwei Schwerpunkten zusammen: Wirtschaft und Mathematik. Im Bachelor Wirtschaftsmathematik lernst du mithilfe mathematischer Modelle und Formeln, wirtschaftliche Prozesse zu beschreiben und zu prognostizieren. Dabei berechnest du zum Beispiel den Einfluss von Naturkatastrophen auf den Profit einer Versicherung, die Naturschäden versichert. Dazu werden anhand von Wahrscheinlichkeitsberechnungen Systeme und Modelle erstell, die die Realität bestmöglich darstellen.

Studieninhalte des Bachelor Wirtschaftsmathematik

Im Bereich Mathematik erwarten dich im Studium Kurse in Statistik, Analysis und Numerik, aber auch angewandte Mathematik, wie Finanz- und Versicherungsmathematik. In den wirtschaftlichen Fächern beschäftigst du dich mit Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Ökonomie und Rechnungswesen. Ein eher kleinerer Teil des Studienplans beinhaltet Informatik. Dabei lernst du, Simulationen deiner Modelle am Computer durchzuführen.

In Praktika kannst du dein theoretisches Wissen anwenden und auf reale Fragen von Unternehmen anwenden. Am Ende des meist sechs semestrigen Bachelors arbeitest du an deiner Bachelorarbeit. Diese kann in den meisten Hochschulen an einer der drei Fakultäten Mathematik, Wirtschaftswissenschaften oder Informatik, aber auch fächerübergreifend angefertigt werden.

    Mögliche Arbeitgeber eines Wirtschaftsmathematikers

    Manchmal scheint Mathematik sehr abstrakt zu sein, aber als Wirtschaftsmathematiker hast du eine große Bandbreite an potentiellen Arbeitgebern, bei denen du einen spannenden Job finden kannst. Zum Beispiel hier:

    • Banken und Bausparkassen
    • Versicherungen
    • Unternehmensberatungs- und Consultingfirmen
    • Universitäten und Forschungsinstitute

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