Rechtswissenschaften

Die Juristerei ist eines der ältesten Fächer überhaupt. Nicht ohne Grund: Ist es doch das Recht, welches Gesellschaft und Staat einerseits prägt und andererseits zusammenhält. Juristen beschäftigen sich mit den verschiedensten Fragen: Eurorettung, Steuern, Grundrechte und Kriegsverbrechen – aber auch Kleinigkeiten wie die Frage, ob man im Park Fußball spielen darf. Als Jurist stehen dir viele Karrierewege offen.

Was sollte ich vor Beginn eines Bachelors in Rechtswissenschaften beachten?

Das Jurastudium ist in Deutschland zum größten Teil bisher nicht auf das Bachelor- und Master-System umgestellt, sondern wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Dementsprechend dauert es in der Regel zehn Semester - plus Referendariat - bis man sich "Jurist" nennen darf. Es gibt also keinen dreijährigen Jura-Bachelor, der dich zum Anwalt ausbildet. Nichtsdestotrotz gibt es die Möglichkeit zu Bachelor- und Master-Studiengängen in rechtswissenschaftlichen Disziplinen. Auch im Ausland ist ein Jura-Studium mit Bachelor- und Master-Abschluss möglich.

Wichtig ist, dass die Studienform deine beruflichen Möglichkeiten vorgibt: Manche Bachelor- und Master-Studiengänge in Rechtswissenschaften erlauben dir später noch den Zugang zum Staatsexamen, andere Studiengänge bieten diese Option nicht. Hierbei handelt es sich vorrangig um spezialisierte Bachelor- und Master-Programme, wie etwa das Medien- oder Wirtschaftsrecht. Diese Studiengänge eröffnen dir jedoch gute Berufschancen in Unternehmen und in der Verwaltung.

Einstiegschancen nach dem Studium

Im Jurastudium zählt Leistung und gute Noten müssen hart erkämpft werden. Wer sein Studium mit Prädikat abschließt, hat später sehr gute Chancen auf einen schnellen Einstieg und hohe Gehälter. Bei durchschnittlichen Noten muss man zunächst mit niedrigeren Gehältern auskommen. In der Regel machen sich die meisten Absolventen als Anwälte selbstständig und verdienen nach einigen Jahren gut.

Auch Absolventen von Mischfächern und spezialisierten Bachelorprogrammen in Jura haben gute Chancen am Arbeitsmarkt. Besonders beliebt sind Wirtschaftsrechtler, deutlich schwerer haben es leider Absolventen von Internationalem Recht.

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